Segeln

LAUTLOS

auf einer Yacht mit dem Wind dahin gleiten, der Natur ganz nahe sein, in stillen Buchten ankern, eine neue Welt kennen lernen, unbekannte Ufer erobern – viele Menschen träumen davon. Wir leben diesen Traum. In jedem Sommer sind meine Familie und ich mit unserem Segelboot unterwegs, vor allem in Dänemark. Und auch sonst sind wir in der segelbaren Jahreszeit von April bis Oktober sobald es geht auf dem Wasser. Weit haben wir es nicht, wir wohnen 300m vom Hafen entfernt.

Um andere Menschen mit dem “Segelvirus” anzustecken, organisiere ich Segeltörns für Anfänger zum ausprobieren. “schnuppersegeln” heißt das dann. Nicht immer bin ich selbst an Bord, aber manchmal.

Infos gibt es hier: www.schnuppersegeln.de


Ein Freund und Mitsegler, Dr. Dirk Schindelbeck aus Freiburg, hat sogar ein Gedicht über einen Segeltörn mit mir geschrieben.

Im Hafenbecken liegen weiß gereiht
die Boote. Hör nur, wie das Wasser gluckst
und an den Rümpfen leckt… die beste Zeit
endlich in See zu stechen. Knatternd druckst

der Dieselmotor, schiebt uns aus dem Hafen,
geschwätzig gurgelt es schon unterm Kiel.
Das Meer, die alte Platte, scheint zu schlafen.
Du stellst den Motor ab. Nun ist es still.

Da kommt die Brise und das Segel steht,
und wie von selber macht das Boot jetzt Fahrt.
Der Wind sagt an, wohin die Reise geht.

Was ist die Zeit? Sanft schlägt das Tau ans Boot -
als hätte sich die Schöpfung aufgespart,
saugst du vom neuen Tag das Morgenrot.